Nadine Reuter
in der Archestube

Zu Beginn ihres Vortrags am Freitag in der «Archestube» über dem «Rothen Ochsen» dankte Nadine Reuter ihrer Verlegerin Sabine Giger, die ihrem Buch so viel Vertrauen entgegen gebracht hatte. Das Niederschreiben war kurz und  intensiv, «der Augenblick war gekommen», erklärt Nadine Reuter, die ihr Buch als «Brief an die Menschheit» bezeichnet. Schon als Kind habe sie eine tiefe Verbindung zur geistigen Welt gespürt, «ich schreibe aus dieser persönlichen Erfahrung und möchte andere Menschen dazu inspirieren, ihren eigenen Zugang zu finden». Mit 23 eröffnete die mediale Beraterin und spirituelle Heilerin in Zürich ihre Praxis, vor ein paar Jahren liess sie sich mit ihrem Sohn in der Altstadt Stein am Rheins nieder, ein Ort, mit dem sie viele Kindheitserinnerungen verbindet und wo sie zwischenzeitlich ebenfalls eine Praxis führt. Übrigens stammt die Aufnahme auf dem Titelbild ihres Erstlings aus dem Wald oberhalb des Städtchens.

«Es ist kein Buch für die esoterische Szene», betont Nadine Reuter. Sie richte sich an Atheisten oder Skeptiker, genauso wie an Menschen, die selbst Erlebnisse mit Engeln und der geistigen Welt gemacht hätten. Die geistige Welt befinde sich auch nicht weit weg, irgendwo im Kosmos, sondern sei in uns selbst zu finden. Nur Menschen, die diese Verbindung verloren hätten, sich nicht mehr selbst zu spüren vermöchten, seien in der Lage Greueltaten zu verüben oder die Rohstoffe Erde zu plündern, ohne sich dessen bewusst zu sein, was sie anrichteten. Diese Menschen seien allein, «getrennt von der Quelle, abgespalten vom Licht. Wer sich wieder spürt, erkennt, wer er ist: ein Teil einer Familie, Teil des Kosmos».

Das Buch mit Meditations-CD erschien im Giger-Verlag und ist im Buchhandel erhältlich. «Du bist nicht allein», 32.90 Franken.